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Der Arbeitsplatz für die Industrie 4.0

by Stefan Tabord on 27.10.2017 17:00:48

An jedem Symposium ist die Rede von der Industrie 4.0. Was dabei auf keinen Fall in Vergessenheit geraten sollte, ist der Arbeitsplatz der Zukunft. Die zusätzliche Produktivität, Zufriedenheit und der gesteigerte Umsatz werden auch Ihrem Unternehmen helfen, die Herausforderungen von morgen zu bewältigen.

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Die vierte industrielle Revolution steht kurz bevor. Da sind sich Zukunftsforscher, aber auch Unternehmen in der Zwischenzeit sicher. Die Industrie 4.0 ist momentan aus keiner Business-Strategie mehr wegzudenken. Wer nicht gewappnet ist, wird nicht überleben können; so das Fazit vieler Industrieverbände. Und deshalb versuchen alle ihre Abläufe und Prozesse zu optimieren.

Wir glauben, dass bei all diesen Überlegungen auch der digitale Arbeitsplatz unbedingt mitgedacht werden sollte. Denn mit dem Internet der Dinge und der Automatisierung vieler Prozesse verändert sich auch die Arbeitswelt. Um nicht zu sagen: Die Industrie 4.0 macht den digitalen Arbeitsplatz sogar unverzichtbar.

Industrie 4.0 und digitaler Arbeitsplatz

Software, die von allen Ecken dieser Welt zugänglich ist, ermöglicht es, dass wir nicht mehr an unseren Schreibtisch gebunden sind. Und die intelligenten Programme, mit denen wir arbeiten und die immer mehr Funktionen beinhalten, machen es möglich, dass wir mehr von zu Hause aus erledigen können, als nur das E-Mail zu checken. Wir können prüfen, wie viele Zahnräder noch an Lager sind und wann der Kunde, zu dem wir gerade unterwegs sind, zuletzt davon bestellt hat.

Der digitale Arbeitsplatz kann das: Er gewährt seinen Mitarbeitern alle relevanten Informationen und Ressourcen innerhalb einer zentralen Umgebung - unabhängig von Zeit, Ort und Gerät. Mit dem Fortschritt in der Industrie 4.0 kann man davon ausgehen, dass in Zukunft die Software als intelligenter Informationsgehilfe agiert und bei Recherchen und Kontaktaufrufen Informationen mitliefert, die nützlich sein könnten.

Nicht weiter erstaunlich, ist der digitale Arbeitsplatz nicht bloss ein Arbeitskraftmagnet, sondern auch für den Arbeitgeber sehr attraktiv. Denn der fortschrittliche Arbeitsplatz verspricht:

  • erhöhte Mitarbeiterproduktivität
  • Förderung neuer Arbeitsmodelle
  • erhöhte Flexibilität und Agilität
  • Zugriff auf bestehendes Wissen verbessern
  • Förderung gemeinsamer Entscheidungen
  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Verbesserung von Kreativität und Kreativität

Steigern Sie Ihre Produktivität

Besser User Experience für Mitarbeitende

Um den "Arbeitsplatz" angenehmer zu gestalten müssen die verschiedenen Applikationen barrierefrei und einfach genutzt werden können. In den Arbeitsmarkt treten immer mehr Personen, die im Umgang mit digitalen Programmen sehr geübt sind und keine Berührungsängste mehr verspüren – das spielt den Unternehmen zusätzlich in die Hände.

Dabei steht das persönliche User Interface im Zentrum der Bemühungen. Hier ist es dem Mitarbeitenden möglich, seine Aufgaben effizient zu erledigen. Die Software spielt dabei eine zweitrangige Rolle und die zu lösende Aufgabe rückt in den Vordergrund. "Heute kann es sich kein Unternehmen mehr leisten, diese Bewegung zu ignorieren" so die ComputerWoche.

Gemäss Salesforce gibt es fünf Punkte, die ein digitaler Arbeitsplatz leisten muss:

  • IT-Integration: Geschäftsrelevante Anwendungen und Collaboration-Funktionen werden zusammengeführt. Daten aus allen eingesetzten Software-Systemen (zum Beispiel ERP, CRM, BI etc.) werden in einer zentralen Plattform, also einem Portal, zusammengebracht. Über seinen Browser hat der Nutzer Zugang zu allen für ihn bestimmten Anwendungen.
  • Mobiler Zugang zu Geschäftsanwendungen: Mitarbeiter erhalten durch Mobilitätsmanagement unabhängig von Ort und Zeit nahtlosen Zugang zu Geschäftsanwendungen. Dadurch steigen Produktivität und die Kollaboration mit Kollegen, Partnern und Kunden. Diese Anwendungen unterstützen darüber hinaus virtuelle Teams in einer kohärenten und effizienten Zusammenarbeit. Denn sie stellen ihnen genau dann die richtigen Informationen zu Verfügung, wenn sie gebraucht wird. Wissensmanagement-Software und Kollaborationsplattformen sind dafür entscheidend. Durch sie werden Projektdokumente zentral gespeichert. Teammitglieder können jederzeit darauf zugreifen, sie lesen, ändern und in Echtzeit gemeinsam daran arbeiten.
  • Passende Zugangsgeräte: Mitarbeiter müssen überall die beste Zugangsmöglichkeit zu ihrem digitalen Arbeitsplatz haben, ob per Smartphone, Tablet oder PC.
  • Leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur: Entscheidend für die Funktionalität des digitalen Arbeitsplatzes ist die Konnektivität, im Büro als auch unterwegs. Das Funktionieren der Kommunikationstechnologie als auch der Geschäfts- und Kollaborationsanwendungen sind entscheidend. Unternehmensnetzwerke müssen in der Lage sein, simultane Stimm-, Video- und Datenübertragungen sowohl unternehmensin- als auch -extern zu stemmen.
  • Datensicherheit: Die Konvergenz von Cloud Computing, Social Media und Mobile Computing hat die Frage nach Datensicherheit weltweit auf die Agenda gesetzt. Moderne Technologien jedoch erlauben mittlerweile eine sichere Speicherung von Unternehmensdaten in der Cloud sowie einen sicheren mobilen Zugang dazu.

Auf was warten wir?

Eigentlich ist also klar, dass der digitale Arbeitsplatz nicht mehr warten kann und was dafür nötig ist. Aber die Revolution will geplant sein! Avanade sagt in ihrer Studie, dass finanzielle Hürden dafür sorgen, dass ein richtig digitaler Arbeitsplatz vier Jahre an Planung bedarf. Aber die Studie sagt auch, dass 100% der Führungskräfte, die bereits den digitalen Arbeitsplatz eingerichtet haben, einen positiven Geschäftsnutzen erlebt haben. Dazu gehören:

  • gesteigerte Produktivität
  • höhere Mitarbeitermotivation
  • Umsatzwachstum

Wer sich also für die Zukunft vorbereiten will, der sollte sich unbedingt mit der Planung des digitalen Arbeitsplatzes auseinandersetzen. Denn die auf uns zukommenden Veränderungen bringen nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen. Einen interessanten Beitrag dazu habe ich auch noch in der NZZ entdeckt. Dort werden Deutschland und die Schweiz zu den Spitzenreitern in diesen Entwicklungen gezählt. Und es wäre ja schade, wenn wir diese Position verspielen würden.